Kurz gesagt: Ottilia erzählt ihren persönlichen Weg aus der Medikamentenabhängigkeit. Drei Jahre nach ihrer Zeit auf Gozo blickt sie zurück auf eine Erfahrung, die ihr nicht nur die Freiheit von Medikamenten schenkte – sondern auch den Weg zu sich selbst.
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Ottilia ist 62, als sie den Entschluss fasst, nach Gozo zu kommen. Nach außen funktioniert sie – aber innerlich, sagt sie, hat sie nicht mehr gelebt.
Sie beschreibt ein tiefes schwarzes Loch, das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu spüren. Über Jahre hat sie Medikamente in sich hineingestopft, um zuzuschütten, was darunter lag. Bis sie den Mut fand, sich bei Hans Hoffmann zu melden.
„Hans, bei dir durfte ich so sein, wie ich war. Du hast mich respektvoll, wertschätzend als Mensch angesehen. Du hast mir zugehört, mich ernst genommen, unterstützt, motiviert, ermutigt – und vor allem hast du an mich geglaubt.”
Ottilia spricht von etwas, das viele Klienten ähnlich beschreiben: Sie fühlte sich sofort aufgehoben. Nicht in einer Klinik, nicht in einem standardisierten Programm – sondern in einem persönlichen Rahmen, in dem sie sein durfte, wie sie war.
Neben den täglichen Therapien, den psychologischen Tools und Entspannungsübungen war es vor allem die menschliche Begleitung, die den Unterschied machte. Hans Hoffmanns Warmherzigkeit und Menschlichkeit gaben ihr einen Ort der Sicherheit.
Und ja, es gab auch Verwöhnung: Sauna, Jacuzzi, Akupunktur – alles in einem schönen Haus, in dem sie sich wohlfühlte.
Drei Jahre später ist Ottilia frei von Medikamenten. Aber sie hat mehr gewonnen als das: Lebensqualität, Energie, Selbstvertrauen. Sie hat den Weg zu sich selbst zurückgefunden.
„Es ist schön, frei zu sein von den Medikamenten. Ich habe so viel Lebensqualität gewonnen, Energie. Den Weg musste ich selber gehen – und ich habe den Weg zu mir selber zurückgefunden.”
Ihr Fazit nach drei Jahren: Die Zeit auf Gozo war wertvoll, herausfordernd, streng – aber es hat sich gelohnt, alles durchzustehen und den Weg einfach weiterzugehen.
Ottilias Geschichte ist kein Einzelfall. Sie steht für viele Menschen, die nach außen funktionieren, innerlich aber längst wissen, dass es so nicht weitergeht. Besonders bei Medikamenten ist die Hürde oft hoch: Es ist kein „Stoff”, der offensichtlich Probleme macht – es sind ärztlich verschriebene Präparate, deren schleichende Abhängigkeit lange unbemerkt bleibt.
Wenn Sie sich in Ottilias Worten wiederfinden – in dem Gefühl, funktioniert zu haben, aber nicht mehr gelebt zu haben –, dann ist der nächste Schritt kein Entschluss. Sondern ein Gespräch: vertraulich, unverbindlich, ohne dass etwas daraus folgen muss, wenn es nicht passt.